Bestellungen bitte schriftlich, telefonisch oder per email bei:

Helmut Martin, Rheingoldstr. 78, D-55413 Manubach
Telefon: +49 6743 909 10 86 / email: h.f.martin@t-online.de
Am Südosthang oberhalb des Ortes Heidesheim, nahe dem Gehöft der Sandmühle, hat sich über Generationen auf wundersame Weise inmitten von landwirtschaftlichen Nutzflächen und Kleingärten ein Stück unberührter Wald mit alten Bäumen behauptet. Dieser Wald hat ganz unzweifelhaft eine sehr magische Ausstrahlung.

Mitte der 1990er Jahre - als der Merlin selbst noch nicht von seiner "Berufung" ahnte, er aber wohl unbewusst schon auf den Weg gebracht wurde - sah er auf Wohnungssuche eine etwas ungewöhnliche Offerte in der Tageszeitung: ein kleines Wochenendhaus mit weitläufigem Areal inmitten der Natur bei Heidesheim..

Völlig heruntergekommen, fast dem Zerfall nahe, besaß das Holzhäuschen weder Strom, noch sanitäre Einreichtungen oder gar eine Heizung. Immerhin fließend kaltes Wasser gab es aus der nahegelegenen Quelle.
Die Besitzer - eine der Mainzer Prominenz angehörende Familie - verlangten eine fast an Wucher grenzende Monatsmiete, was mit der einmaligen und zugegeben schon besonderen Alleinlage begründet wurde. Immerhin wurde einem gestattet die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten in Eigenregie zu übernehmen und mit der Miete zu verrechnen.

Die Lage aber und das riesige Grundstück waren ein Traum.

So unterschrieb der noch "unbewusste" Merlin den Mietvertrag und als er stolz seiner damaligen Partnerin die neuste Errungenschaft präsentierte, stellte diese aus Protest die Beziehung (vorübergehend) ein. Ernste Zweifel an seiner geistigen Gesundheit wurden geltend gemacht ;-)
Wie der Ortsname schon vermuten lässt, waren es nicht erst die Römer, die möglicher Weise eine Kultstätte oder Naturheiligtum an diesem Ort erkannten. Die Gemarkung zwischen Ingelheim und der alten Römerstadt Mainz ist bekannt für ihr besonders mildes Klima, wo auf dem sandigen Boden viele südliche Obstsorten und Weintrauben gedeihen und bis heute noch zahlreiche "Römerquellen" existieren.
Ein Naturheiligtum bei Heidesheim/Rheinhessen
Nun muss ich sagen, ich hatte mir in der Tat wenig Gedanken darüber gemacht, dass ich eigentlich eine Wohnung suchte und stattdessen nun mit einer "unbewohnbaren" Gartenlaube dastand. Doch lernte ich bald, dass der Verzicht auf Luxus und Bequemlichkeit nicht unbedingt eine Minderung der Lebensqualität bedeuten.

Jedenfalls öffnete mich meine Zeit in diesem Refugium für die Wahrnehmung der Natur(wesen) und insbesondere von Energien in der Landschaft. Meine erste "sensitive" Wahrnehmung an diesem Ort war jedoch eher unangenehmer Art...

Ich hatte Nachts dort Angst und auch tagsüber in einer bestimmten Ecke des Areals.

Das kannte ich so nicht und führte es zunächst darauf zurück ganz alleine im Nirgendwo zu sein, völlig ungeschützt und auf mich gestellt. Auch die Präsenz des angrenzenden Waldes erzeugte ein starkes Unbehagen in mir, das sich erst ab dem 2ten Jahr dort auflösen sollte und ich diesen "unheimlichen Wald" zu erkunden begann. Bis dahin hatte ich mich tatsächlich nicht getraut mich ihm über meine Grundstücksgrenze hinaus zu nähern oder ihn gar zu betreten.

In Gesprächen mit Einheimischen, die in den umliegenden Obstplantagen arbeiteten erfuhr ich allerdings von einer anderen möglichen Quelle für meine Angst. Es wurde gemunkelt, dass die Besatzungsmächte am Ende des zweiten Weltkrieges hier Erschießungskommandos durchgeführt und möglicher Weise sogar die Leichen der getöteten vor Ort verscharrt hätten. Mit der Zeit verschwanden jedoch meine Ängste und ich begann wahrzunehmen, dass es sich um einen besonderen, heiligen und alten Platz handeln musste, an dem ich da unbewusst gelandet war. In dieser Zeit und danach wurde mir dann auch immer stärker bewusst, dass ich zu solchen besonderen Orten meist ohne mein bewusstes Zutun schon eine zeit lang hingeführt wurde.

Die Besitzer hatten mir von Anfang an gesagt, dass meine Zeit dort womöglich nur befristet sein würde. Sobald eines ihrer erwachsen werdenden Kinder sich dazu entschließen würde diesen Ort, wo sie viele glückliche Kindheitstage verbracht hatten, letztendlich für sich zu nutzen, wäre meine Zeit dort vorbei. Im Jahr 2000 war dies soweit. Natürlich zog es mich in den Folgejahren immer wieder an diesen Ort zurück und in den heiligen Wald hinein...

In meinen Jahren in welchen ich mich mit besonderen Orten, Kraftplätzen, Naturheiligtümern etc. befasse, habe ich in Gesprächen mit Gleichgesinnten freilich noch einen anderen Grund erfahren, warum man möglicher Weise an einem solchen Ort zunächst Angst und Unbehagen  verpürt. Es kann dies auch ein Schutz sein, den der Ort selbst errichtet oder gar eine Art Prüfungsweg, bis man die Erlaubnis hat, einen heiligen Raum oder Kraftplatz zu betreten.

Wenn dieser kurze Bericht und die magischen Bilder dich inspirieren diesem Naturheiligtum einen Besuch abzustatten, hier ein paar Hinweise und Tipps...

Ortsunkundigen empfiehlt der Merlin, insofern sie mit dem Auto anreisen, dieses zu parken und zu Fuß zum Wäldchen zu laufen. Hierfür bieten sich 2 Möglichkeiten an:

Entweder kurz nach dem östlichen Ortseingang von Heidesheim den kleinen öffentlichen Parkplatz gegenüber der alten Lederfabrik nutzen und den gleichnamigen Weg Richtung Sandmühle hoch laufen, bis man nach ca. 5 min rechter Hand den Wald entdeckt und diesen auf einem Trampelpfad betreten kann. Der Bereich des eigentlichen Heiligtums befindet sich von hier aus am oberen Waldesrand.

Oder in die Ortsmitte fahren und weiter zur Grundschule, die an den östlichen Bereich der Gemarkung Sandmühle angrenzt. Hier kann man ebenfalls das Auto parken und zu Fuß ca. 10 min auf dem Wirtschaftsweg immer geradeaus bergauf laufen. Etwa 200 Meter bevor man rechts das Anwesen der alten Sandmühle sieht (notfalls einfach wieder umkehren wenn zu weit gelaufen...), kann man über eine nicht mehr bewirtschaftete Obstwiese den Hang zu dem Wäldchen hinab laufen.

Bitte beachtet auch folgendes:
Das Waldstück und viele der umliegenden Obstwiesen sind Teil eines Renaturierungsprojekts des Landes Rheinland-Pfalz und werden von einem Naturschutz- und Ornithologenverein betreut. Offiziell ist es während der Brutzeit von Vögeln verboten den Wald zu betreten - sagt zumindest der Ornithologe der dort des öfteren herumstreicht.

Ebenso wird um Verständnis und Aufmerksamkeit dafür gebeten, wenn ihr die sicher sehr interessante Umgebung dort etwas näher erkunden wollt, dass einheimische Obstbauern zum Teil generell - aber insbesondere kurz vor und während der Erntezeit - sich scheinbar ziellos umherlaufenden Ortsfremden gegenüber etwas abweisend und misstrauisch verhalten können. Daher vermeidet es bitte in der "sensiblen" Zeit Obstplantagen zu durchqueren, die gepflegt und bewirtschaftet werden.

Wer etwas ausgedehnter Wandern möchte kann zum Beispiel über die sanften Hügel Richtung Westen laufen zu den äußeren Ausläufern des Mainzer Lennebergwaldes. Dort befindet sich in der Nähe des Ausfluglokales "Rheingoldruhe" eine weiteres Quellheiligtum. Diese Wanderung ist besonders im Frühjahr und Frühsommer wenn die zahlreichen Obstbäume in voller Blüte stehen ein duftendes Erlebnis. Wer übrigens den süßlich, betörenden Duft blühender Robinien mag, sollte sich einen Besuch des Naturheiligtums an der Sandmühle zum richtigen Zeitpunkt nicht entgehen lassen.
Für Bildtitel, Bestellnummer, Preise und Formate bitte das jeweilige Bild anklicken...
Merlins magische Bilder erwerben...

Die angegebenen Preise gelten für Farbausdrucke in Fotoqualität (zzgl. Versand). Bitte bei einer Bestellung mit angeben ob Glanz oder Seidenmatt erwünscht ist.

Auf Anfrage weitere Formate und Druckverfahren wie Laserdruck, Leinwand, Alu, Folie, Plexiglas, Glas und Keramik möglich.

Vom Merlin ausgedruckte und rechtmäßig erworbene Bilder werden natürlich ohne lästigen Copyright-Aufdruck ausgeliefert und haben eine hochauflösende Qualität - wodurch der Energiefluß und die Wirkung als Kanal deutlich besser sind, als beim Betrachten auf dem Computerbildschirm oder bei von dieser Webseite kopierten Bildern...
© by Helmut Martin 2017