© by Helmut Martin 2017
Gelegen am südlichen Zipfel der Inneren Hebriden vor der Nordwestküste Schottlands ist die Insel Iona seit dem Wirken des Heiligen Columban im 6ten Jahrhundert ein magnetischer Wallfahrtsort, der in der Neuzeit jährlich von hunderttausenden Besuchern (darunter Naturliebhaber, Urlauber, spirituelle Menschen, Künstler und Pilger) aufgesucht wird. Und das obwohl die Mitnahme eines Kfz auf die nur 2 x 5 km kleine Insel Besuchern nicht gestattet ist. Wohl auch deshalb und weil die Menge der Besucher als Tagestouristen kaum weiter als zu den Besucherattraktionen kommt, bevor sie schon wieder zurück zu den wartenden Bussen eilen müssen, kann man auf  der Insel  sehr  wohl Ruhe finden, die  
Seele in einer der malerisch-idyllischen Meeresbuchten baumeln lassen und in die inspirierende Atmosphäre der Insel, abseits von Alltagsstress und Menschenmassen eintauchen.

Als Besucherattraktionen Ionas gelten natürlich die alten Klöster, deren Gründung bis in die Zeit des St. Columban zurückreichen, die berühmten keltischen Hochkreuze an den Wegesrändern, sowie die Begräbnisstätten der Heiligen Mönche und vieler Hochadeliger des Mittelalters. Ebenfalls zu einer gewissen Berühmtheit gelangte der sogenannte Iona-Marble. Ein in seiner gesuchten Qualität weißer Marmor mit Einschlüssen von grünem Serpentin.
Die heilige Insel Iona / Schottland
Es soll der Heilige Columban zu Lebzeiten mit diesem Stein Wunderheilungen vollbracht haben. Außerdem schützt - laut Legende - Iona Marmor seinen Besitzer vor Schiffbruch, Einbrechern, sowie ganz allgemein vor Missgeschicken und Frauen insbesondere vor Fehl- und Missgeburten. Im Mittelalter war der Iona Marmor ein sehr beliebter Stein zur Herstellung sakraler Gegenstände und er soll sogar zu den Kronjuwelen des britischen Königshauses gehören. Bis zur Zeit des ersten Weltkrieges wurde auf Iona noch ein Steinbruch zum Abbau dieses Marmors betrieben. Da er aber zunehmend an Bedeutung verlor und der Abtransport nur unter großer Gefahr vom Meer her erfolgen konnte, gab man den Steinbruch auf. Die Überreste der alten dampfbetriebenen Maschinen und die zurückgelassenen Marmorblöcke kann man heute noch als geschütztes Kulturdenkmal besichtigen. Außerdem führt die Iona-Community einmal wöchentlich eine Pilgerwanderung quer über die Insel durch, bei welcher man am Südstrand der Insel sich seinen Iona-Marble zwischen den unzähligen anderen Strandkieseln suchen darf.

Den Merlin natürlich - unschwer zu erraten - interessiert das Thema Stein am meisten im Zusammenhang mit der heiligen Insel Iona. Neben dem Iona Marmor hat die Insel geologisch betrachtet nämlich noch etwas ganz besonderes zu bieten: ihr Felssockel besteht aus bis zu 3 Milliarden Jahren altem Gneiss. Vermischt mit Epidot ist auch dieses Material nicht gerade unbeliebt in Sammlerkreisen, sowie bei spirituellen Personen, die sich mit der Heilwirkung von Steinen befassen. Die Geologen schätzen den Felssockel der Insel Iona als eine der ältesten Gesteinsformationen an der Erdoberfläche ein.

Glaubt man der neuzeitlich - christlich geprägten - Darstellung, war Iona vor der Ankunft des St. Columban ein unwirtlicher, unbesiedelter Flecken ohne jegliche Bedeutung. Als Langzeitbesucher stößt man aber früher oder später unweigerlich auf eine ganz andere Geschichte der Insel: sie war nämlich auch bereits vor der christlichen Vereinnahmung ein heiliger Ort der Kelten, manche sprechen sogar von einem atlantischen Außenposten. Man spricht sogar von einem Einweihungsort, wo in der Frühzeit die Priester und Schamanen der Völker aus Ost und West sich getroffen haben, sie ihre Rituale abhielten und ihre Einweihungen erhielten. Was an solchen "Überlieferungen" wahr ist und was Ausschmückung oder gar Erfindung derer, die sich von der aufoktroyierten christlich dominierten Geschichtsschreibung ungerecht behandelt fühlen, ist allerdings schwer nachzuvollziehen.

Doch haben einige Ungereimtheiten in Bezug auf die Geologie des Marmors dort und andere Zeugnisse im Stein den Merlin stutzig gemacht und er hat auf seine Weise Nachforschungen begonnen. Die Ergebnisse hiervon werden gesondert veröffentlicht. Siehe hierzu u.a. im Bereich "Merlins neue (Heil-)Steinkunde" und bei www.druidensteine.de ...  
 
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